Finanzen
Ursprünglich steht für den Begriff Finanzen alles, was mit Aktivitäten um Zahlen und Geld zu tun hat. Dabei unterscheidet man nicht zwischen privaten, geschäftlichen und staatlichen Finanzen. Beispielsweise die Kursentwicklung an den Börsen, Rohstoffpreise, Energiekosten, jegliche Art der Kalkulation fallen darunter. Wenn man von privaten Finanzen spricht, dann meint man in der Regel Soll und Haben auf Giro-, Spar- und Depotkonten. Einnahmen und Ausgaben fallen ebenso darunter. Im geschäftlichen Bereich kommen die Kalkulationen von Betriebskosten, Gehältern, Einkauf, Umsatz und Gewinn dazu. Auch im staatlichen Bereich spielen die Finanzen eine übergeordnete Rolle. Angesichts steigender Staatsverschuldung müssen trotz fixer Jahresausgaben durch Beamten- und Angestelltengehälter, Liegenschaftskosten und der Bedürfnisse der verschiedenen, den jeweiligen Ministerien unterstellten Resorts wie beispielsweise innere Angelegenheiten, Landwirtschaft, Gesundheits- und Familienwesen, überall Einsparungen in den Finanzen getroffen werden. Geldmittel stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung, daher muss jeder, der mit Finanzen zu tun hat, sei es im kleinen privaten Bereich oder in der Führung eines ganzen Landes, genau kalkulieren, damit es auch im Falle einer Verschuldung nicht zur Zahlungsunfähigkeit und somit zum Bankrott kommt. Letztendlich trifft eine Insolvenz nicht nur den Schuldner, sondern belastet auch die Finanzen und somit den Haushalt des Gläubigers.
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